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Fakultät CCB richtet Meeting des SPP1784 “Chemische Biologie nativer Nukleinsäuremodifikationen” aus

Die Fakultät CCB hat das vom 4. - 5. Juni stattfindende DoktorandInnen-Meeting des DFG Schwerpunktprogramms SPP1784 “Chemische Biologie nativer Nukleinsäuremodifikationen” im Ersatzbau Physik/Chemie ausgerichtet. Die organisierende Gruppe von Prof. Daniel Summerer ist seit 2015 Mitglied des SPP, das unter Sprecherschaft der Universität Mainz (Prof. Mark Helm) gegründet wurde. DoktorandInnen von ca. 20 Gruppen nahmen teil und stellten ihre Forschung im Bereich der RNA und DNA-Modifikationen vor, die Inhalte von der Synthese und chemischen Analytik über Molekularbiologie und Biochemie bis zu Omics-Studien umspannten.

Die Vielzahl uncharakterisierter Nukleinsäure-Modifikationen im Menschen mit unbekannten biologischen Funktionen sind ein hochaktuelles Thema in der Biologie,
das stark von chemischer Methodenentwicklung getrieben wird.
So sind moderne Methoden der Massenspektrometrie der Schlüssel für die Entdeckung vieler Modifikationen, die Erstellung von Genom- oder Transkriptionskarten erfordert zudem die Entwicklung neuer selektiver Reaktionen und Rezeptoren. Die Entwicklung neuer Synthesestrategien für modifizierte DNA und RNA stellt oft den einzigen Weg dar,
die Funktionen einzelner Modifikationen in vitro zu studieren und unbekannte Interaktionspartner in Zellen zu entdecken.
Mechanismen der enzymatischen Einführung und Entfernung müssen aufgeklärt werden, ebenso wie Prinzipien der molekularen Erkennung, mit denen Proteine diese Modifikationen binden.
Neben DoktorandInnen-Vorträgen und einer Postersession gab es Gastvorträge von Christoph Kreutz (Universität Innsbruck) zum Thema „Influence of RNA modifications on the folding landscape“
und Hamid Atta (Institut de Biosciences et Biotechnologies de Grenoble) zum Thema "Iron-Sulfur enzymes and tRNA modifications”.